Berlin.

19. April 2014 | | 5 Kommentare

Ich liebe mein Berlin. Wer will schon in New York sein. Hier schlafen sie auch ab und zu mal auf dem Bordstein. In Paris reden alle über liebe Sachen. Doch bei uns hier in Berlin wollen wir Liebe machen. In L.A. sind um 2 Uhr nachts die Schotten dicht, während der Berliner schon im 2. Club am rocken ist. Weil man in Mailand nur noch Luftsalat zu essen kriegt, kommen die Models nur noch nach Berlin zur Fashion-Week. Entweder die Stadt schafft dich oder sie macht dich. Ich bin ein Berliner und ich sag - Berlin, ich liebe dich und ich hoffe, dass du auch mit mir zufrieden bist.







Photos by Lichtfarbe-Berlin, Text Sido


April - eine Laune des Glücks. {Daniel Glöckner}

17. April 2014 | | 1 Kommentar


Das Wetter macht mich irre. In einem Moment schwitzt man sich die Seele aus dem Leib und ärgert sich, das man doch den Lieblingsschal um gemacht hat und im anderen Augenblick, ziehen Wolken auf, es weht ein Wind wie an der Küste, regnet wie aus Eimern und man ist froh doch den Lieblingsschal um zu haben - aber Stiefel anstatt Chucks, wären dann doch besser gewesen. Und so springt man in Turnschuhen mit dem Goldkind durch Pfützen, findet den April mehr als albern und erfreut sich dann letztendlich noch über blauen Himmel und rosa Bäumen. Rosa auf blau. Im Moment kann und will ich mich an dieser Farbkombi nicht satt sehen. Und manchmal denke ich, ob ich diese Bäume im letzten Jahr übersehen habe? Oder generell irgendwie? Die Natur ist schon eine feine Sache. Von mir aus könnte auch die Wiese vor der Tür rosa sein, oder der Asphalt, oder die Wolken ... "Mama, jetzt wird's wirklich albern", quatschte mich mein kleines Mädchen von der Seite an, grinste und zog ihrem Hasen die Ohren lang. Ich musste lachen. Wo sie Recht hat ...
































//Maileg-Hase auf dem Bett - Geliebtes Zuhause

Wolkenlos.

14. April 2014 | | 6 Kommentare







Hey ihr Lieben, ich hab noch ein paar Bilder im Archiv von dem Tag, an dem mein neuer Header entstanden ist. Das ist schon eine Weile her - da war es noch so schön warm, aber trotzdem mag ich sie euch nicht vorenthalten. Eine Leserin war letztes mal ganz verwirrt, weil sie sich Berlin ganz anders vorgestellt hat. Hässlich und grau - singt Peter Fox. Ihr wisst schon und ganz unrecht hat er damit nicht. Berlin kann aber auch anders. Genau deshalb liebe ich diese Stadt, weil sie so vielfältig  ist. Und das ist unbezahlbar. Ein Moment, der einen den Atem raubt, der einen in den Bann zieht und ein Gedanke in meinem Kopf schwirrt - los laufen, abheben und fliegen. Fliegen ohne Ende. Bodenlos. Wolkenlos. Frei wie ein Vogel. Flugwind im Haar. Kribbeln im Bauch. In der Luft toben. Sich müde fliegen. Den ganzen Tag. Und abends sicher landen und todmüde ins Bett fallen. Das wär's. "Hey Mama, was ist los? Träumst du?" Mit einem frechen grinsen schaute mich mein kleines Mädchen an, den bunten Ball unterm Arm, die Haare zersaust. "Schön ist es hier, ich wünschte, ich könnte fliegen", flüsterte sie. "Ich auch", flüsterte  ich zurück. Sie nahm meine Hand und dann rannten wir zusammen den Berg runter und der Bauch kribbelte - genauso muss sich fliegen anfühlen. Genauso.